Bayreuth: Strategie- und Handlungskonzept zum Fahrradparken am Hauptbahnhof

Bayreuth, Fahrräder vor dem HauptbahnhofBayreuth, Massnahmenkonzept

Auftraggeber: Stadt Bayreuth

Projektzeitraum: 2016 - 2017

Projektleitung: Dipl.-Ing. Edzard Hildebrandt

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Auf Grundlage des am 23.07.2014 beschlossenen, in der Umsetzung befindlichen Radverkehrskonzeptes ließ die Stadt Bayreuth ein Strategie- und Handlungskonzept zur Verbesserung des Fahrradparkens am Hauptbahnhof erarbeiten. Die Dringlichkeit der Wünsche nach Angebotserweiterungen des Fahrradparkens war bereits länger bekannt. Im Rahmen des Projektes wurde eine Fahrgast- und Besucherbefragung (online und vor Ort) zur verlässlichen Bedarfsabschätzung der Nutzerpotenziale durchgeführt und ergab eine Mindestanzahl von 300 gesicherten Stellplätzen. Die betroffenen städtischen Akteure, die Deutsche Bahn und Interessenverbände wurden zu einem Workshop eingeladen.

Das Standortkonzept (siehe Bild unten) sieht vier Varianten bzw. Ausbautufen vor, zwischen einer Basisvariante ohne Erweiterungsoption (169 Stellplätze) und einer Maximalvariante (442 Stellplätze). Voraussetzung ist, dass alle potenziellen Standortflächen verfügbar sind. Der Auftragnehmer empfiehlt zunächst eine Ausbauvariante mit 249 Stellplätzen, guten Realisierungsaussichten und vorhandenen Ausweich- und Reserveflächen. Für die Realisierung kommt es darauf an, dass die Nutzbarkeit der Flächen für mindestens 25 Jahre gesichert ist (Kauf, Pacht, Baulast). Nach erfolgreicher Umsetzung ist die Stadt Bayreuth oder ein beauftragter Akteur für einen erfolgreichen und sicheren Betrieb und ein aktives Marketing verantwortlich.

 

Externe Links:

 

 

 

Lingen (Ems): Klimaschutzteilkonzept Fuß- und Radverkehr

Lingen, RadfahrerLingen, Workshop

Auftraggeber: Stadt Lingen

Projektzeitraum: 2014 - 2015

Projektleitung:  Dipl.-Ing. Edzard Hildebrandt

Partner: Dipl.-Ing. und Mediatorin Claudia Schelp, Hannover

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Lingen (Ems) - mit 52.000 Einwohnern - engagiert sich im Klimaschutz bereits mit Projekten im Bereich der energetischen Gebäudesanierung und setzt nun auf eine klimafreundliche Optimierung im Fuß- und Radverkehr. Sie sieht dies als Chance, die ehrgeizigen CO2-Minderungsziele der Politik einzuhalten. Die Förderungspotenziale des Fuß- und Radverkehrs gründen auf die vorhandene Fahrradtradition und die sehr guten strukturellen und topografischen Rahmenbedingungen.

Im Konzept wurden, unter Einbeziehung aller maßgeblichen internen und externen Akteure sowie der interessierten Öffentlichkeit, konkrete Handlungsansätze und Maßnahmenvorschläge für die Verlagerung von motorisiertem Individualverkehr zum Fuß- und Radverkehr geschaffen. Dafür wurden für sieben Handlungsfelder ca. 50 Maßnahmen-Steckbriefe mit Kurzbeschreibungen, Kostenspannen und Wirkungsangaben entwickelt.

 

Externe Links:

Fulda: Konzept Fahrradparken Innenstadt und Schulviertel

Fulda, Bike+Ride-Anlage BahnhofFulda, Fotomontage Abstellanlage

Auftraggeber: Stadt Fulda

Projektzeitraum: 2016

Projektleitung: Dipl.-Geogr. Annika Wittkowski

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Fulda befindet sich auf einem klimafreundlichen Weg zur Bewältigung der innerstädtischen Mobilität, mit Anteilen des Umweltverbundes von insgesamt 53 % und darin des Radverkehr von 10 % (SrV 2013).

Mit einem Konzept zum Fahrradparken in der Innenstadt, am Bahnhof und dem Schulviertel legte die beauftragte PGV Dargel Hildebrandt GbR einen Grundstein zur Verbesserung beim Fahrradparken. Bausteine der Untersuchung waren eine Erfassung des Bestandes hinsichtlich Kapazitäten, Qualitäten und aktueller Nachfrage. Auf dieser Basis wurde ein konkretes Maßnahmenkonzept mit Ergänzungsbedarf, Ausstattungsmerkmalen und finanzieller Förderfähigkeit erarbeitet.

Ergänzt wurde das Konzept durch ergänzende Maßnahmen wie City-Marketing, Empfehlung zu einer kommunalen Fahrradabstellsatzung, vermehrten Serviceangeboten (z. B. Pedelec-Ladeinfrastruktur) und Hinweisen zur ansprechenden Gestaltung und Ausstattung.

 

 

 

 

Bad Oeynhausen: Machbarkeitsstudie Radschnellweg Ostwestfalen Lippe (RSW OWL)

Bad Oeynhausen, Radschnellweg Bielefelder Str. FotomontageBad Oeynhausen, Radschnellweg Befahrung

Auftraggeber: Stadt Bad Oeynhausen

Projektzeitraum: 2015/16

Projektleitung: Dipl.-Ing. Edzard Hildebrandt

Federführender Partner: PGV Alrutz GbR

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

NRW ist beim Thema Radschnellwege bundesweit Vorreiter und führte gemeinsam mit der AGFS im Jahr 2013 einen Planungswettbewerb durch. Die PGV-Büros erarbeiteten für den Radschnellweg Ostwestfalen Lippe (RSW OWL) einen siegreichen Wettbewerbsbeitrag als eines von fünf Gewinnerprojekten.

Im Zeitraum 2015/2016 erstellten beide Partnerbüros für den Korridor, der die Städte Minden, Porta Westfalica, Bad Oeynhausen, Löhne und Herford verbindet, eine Machbarkeitsstudie – die PGV Dargel Hildebrandt GbR im Kreis Herford und die PGV-Alrutz GbR im Kreis Minden-Lübbecke. Nach Abschluss der Variantenuntersuchung wurden detaillierte Maßnahmenkonzepte mit Kostenschätzungen abgeleitet und veranschaulicht.

Die öffentliche Abschlussveranstaltung mit 160 Gästen in der Wandelhalle Bad Oeynhausen am 28.01.2016 bildete den vorläufigen Abschluss des Projektes, das im Jahr 2017 in die Entwurfsphase übergehen soll.

 

Externe Links:

 

 

 

Itzehoe: Masterplan Fahrradverkehr

Itzehoe, Hauptrouten Masterplan FahrradverkehrItzehoe, Umgestaltung Lindenstraße

Auftraggeber: Stadt Itzehoe

Projektzeitraum: 2014/15

Projektleitung: Dipl.-Ing. Edzard Hildebrandt

Partner: Büro urbanus, Lübeck

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Itzehoe hat ca. 34.900 Einwohner und liegt im Südwesten Schleswig-Holsteins, ist Kreisstadt und gehört zur Metropolregion Hamburg. Itzehoe ist bereits seit Ende der 1980iger Jahre bestrebt, den Radverkehr durch „weiche“ Maßnahmen wie Öffnung von Einbahnstraßen, Anlage von Schutzstreifen und Blaueinfärbung von Radverkehrsfurten zu fördern.

Die Gutachter PGV Dargel Hildebrandt und urbanus stellten den Masterplan Fahrradverkehr nach dem aktuellen Erkenntnisstand der Radverkehrsplanung und auf Basis ausführlicher Recherchen vor Ort auf. U. a. wurden Nutzerbefragungen mit über 1.000 Rückantworten durchgeführt und ausgewertet.

Ziel des am 03.11.2015 beschlossenen Masterplanes Fahrradverkehr ist u. a. die Steigerung der Fahrradnutzung von 13 % auf 20 % bis zum Jahre 2025. Dies soll maßgeblich mit Fahrradachsen von der Peripherie in die Innenstadt, Ausbau der Fahrradabstellangebote inkl. Fahrradstation und gezieltes Marketing erreicht werden, zusammenfassend dargestellt in einem 10-Punkte-Handlungsprogramm der Radverkehrsförderung Itzehoe 2016 bis 2025.

 

Externe Links:

 

 

 

Kontakt

PGV Dargel Hildebrandt GbR
Adelheidstraße 9b
D-30171 Hannover

Tel:    +49 (0) 511 220601-87
Fax:   +49 (0) 511 220601-990
Mail:   info@pgv-dargel-hildebrandt.de

   

Suche