Kreistag Lüneburg beschließt Radverkehrskonzept einstimmig

Zuletzt hatte es ein bisschen gedauert: Im Februar 2020 hatte der Ausschuss für Mobilität des Landkreises Lüneburg das von der Kooperation PGV Dargel Hildebrandt GbR / SCHELP Mediation erarbeitete Radverkehrskonzept bereits beschlossen. Wegen der Corona-Pandemie konnte der Kreistag erst am 15. Juni 2020 sein Votum dazu geben (einstimmig), dass der Radverkehr im Landkreis ab sofort einen deutlichen Anschub erfährt und der Weg in eine fahrradfreundliche Zukunft geebnet wird.
Hinter allen Beteiligten vor Ort – Landkreis, Kommunen, Baulastträger und Teilnehmende der monatlich tagenden AG Radverkehr – liegt ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2019. Wer aufmerksam mit dem Fahrrad unterwegs ist, nimmt bereits jetzt neue Markierungen auf Gemeinde- und Kreisstraßen wahr: Roteinfärbungen an Gefahrenstellen, weiße Piktogramme als Leitschnur für sicheres Radeln auf der Fahrbahn – die Gehwege sind von wenigen Ausnahmen an verkehrsreichen Straßen abgesehen für Radfahrende tabu. Der Landkreis fördert Maßnahmen der Kommunen.
Mit dem Beschluss hat der Landkreis die Möglichkeit, weitere Klimaschutzmittel des Bundes in Anspruch zu nehmen, u.a. für die Umsetzung der Fahrradinfrastruktur und personelle Unterstützung im Bereich Klimaschutz/Mobilität.
Das Radverkehrskonzept Landkreis wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesumweltministerin gefördert.

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