Kommunalverbund Niedersachsen / Bremen e.V. : Regionales Mobilitätskonzept: Radverkehr (RMK:R)

Kommunalverbund Niedersachsen / Bremen, RMKR: Fahrradparken Ganderkesee Kommunalverbund Niedersachsen / Bremen, RMKR: Radweg Delmenhorst

Auftraggeber: Kommunalverbund Niedersachsen / Bremen e.V

Projektzeitraum: 2017 - 2019

Projektleitung: Dipl.-Ing. Rainer Dargel

Partner (ARGE): PGV-Alrutz GbR

Weiterer Partner: KEEA, Kassel

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Zielsetzung des Regionalen Mobilitätskonzeptes Radverkehr war es, ein überörtliches und baulastträgerübergreifendes regionales Radverkehrsnetz auf Grundlage der verschiedenen kommunalen Planungsstände zu entwickeln, das in erster Linie dem Alltagsradverkehr dient, welches die Anforderungen des touristischen Radverkehrs integrieren soll. Der Planungsraum umfasste ein Gebiet von 28 Kommunen in der Region Bremen mit 1,05 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 3.030 km².
Nach der Netzkonzeption wurden gemeinsam mit einer Steuerungsgruppe Qualitätskriterien erarbeitet und geeignete bzw. auszustattende und ausgewählte Premiumstrecken bzw. Radschnellverbindungen im Verbundraum festgelegt. Es erfolgte eine Bewertung und Dokumentation des rund 1.500 km langen Netzes sowie eine Ableitung des Handlungsbedarfs zur Beseitigung von Mängeln im Radverkehrsnetz erster und zweiter Ordnung. Für die erforderlichen Maßnahmen wird eine Einstufung nach Dringlichkeiten vorgenommen und Empfehlungen zur Umsetzung gegeben.

Das Konzept war als Klimaschutzteilkonzept angelegt, in dem Verlagerungspotenziale vom MIV auf das Fahrrad streckenweise berechnet und CO2-Einsparpotenziale für verschieden Szenarien abgebildet wurden.

Einen Teilbereich des Projektes stellte die Verknüpfung ÖPNV / Fahrrad dar. In diesem Zusammenhang wurden für die ca. 50 SPNV Stationen umsetzungsfähige Maßnahmenprogramme mit entsprechender Priorisierung für die Bausteine Bike & Ride, Optimierung von Zubringerrouten, Fahrradmitnahme und Entwicklung von Mobilitätsstationen erarbeitet

 

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Hameln: Masterplan für die Gestaltung nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität

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Auftraggeber: Stadt Hameln

Projektzeitraum: 2018

Projektleitung: Dipl.-Ing. Edzard Hildebrandt

Partner: CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH, Hannover

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Hameln stellte 2018 im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020 der Bundesregierung einen Masterplan für die Gestaltung nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität (Green-City-Plan) auf. Ziel ist es, die Luftqualität in Hameln nachhaltig durch klimafreundliche und zukunftsweisende Mobilitätsangebote zu verbessern.
Im Mittelpunkt stehen dabei ÖPNV und Radverkehr, u. a. mit der weiteren Ausgestaltung der mobilen Schnittstellen am Bahnhof Hameln und der Ertüchtigung der Hamelner Radwege zu einem Vorzugsroutennetz mit Vorrangschaltungen und zwei neuen festen Weserüberquerungen. Das als nächstes aufzurufende Umsetzungsthema ist die flächenhafte Verbesserung des Fahrradparkens in der Stadt. Dafür wurden bereits Fördermittel bewilligt.
Die nachhaltige Mobilität fand auch bei dem jährlich veranstalteten Tag der Umwelt der Stadt große Beachtung, der 2018 am 9. September im Bürgergarten stattfand.
Das Masterplan-Vorhaben wurde von der ARGE Green City Plan Hameln 2018 der PGV Dargel Hildebrandt GbR und des CIMA Instituts für Regionalwirtschaft GmbH durchgeführt.

 

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Bayreuth: Strategie- und Handlungskonzept zum Fahrradparken am Hauptbahnhof

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Auftraggeber: Stadt Bayreuth

Projektzeitraum: 2016 - 2017

Projektleitung: Dipl.-Ing. Edzard Hildebrandt

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Auf Grundlage des am 23.07.2014 beschlossenen, in der Umsetzung befindlichen Radverkehrskonzeptes ließ die Stadt Bayreuth ein Strategie- und Handlungskonzept zur Verbesserung des Fahrradparkens am Hauptbahnhof erarbeiten. Die Dringlichkeit der Wünsche nach Angebotserweiterungen des Fahrradparkens war bereits länger bekannt. Im Rahmen des Projektes wurde eine Fahrgast- und Besucherbefragung (online und vor Ort) zur verlässlichen Bedarfsabschätzung der Nutzerpotenziale durchgeführt und ergab eine Mindestanzahl von 300 gesicherten Stellplätzen. Die betroffenen städtischen Akteure, die Deutsche Bahn und Interessenverbände wurden zu einem Workshop eingeladen.

Das Standortkonzept (siehe Bild unten) sieht vier Varianten bzw. Ausbautufen vor, zwischen einer Basisvariante ohne Erweiterungsoption (169 Stellplätze) und einer Maximalvariante (442 Stellplätze). Voraussetzung ist, dass alle potenziellen Standortflächen verfügbar sind. Der Auftragnehmer empfiehlt zunächst eine Ausbauvariante mit 249 Stellplätzen, guten Realisierungsaussichten und vorhandenen Ausweich- und Reserveflächen. Für die Realisierung kommt es darauf an, dass die Nutzbarkeit der Flächen für mindestens 25 Jahre gesichert ist (Kauf, Pacht, Baulast). Nach erfolgreicher Umsetzung ist die Stadt Bayreuth oder ein beauftragter Akteur für einen erfolgreichen und sicheren Betrieb und ein aktives Marketing verantwortlich.

 

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Lingen (Ems): Klimaschutzteilkonzept Fuß- und Radverkehr

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Auftraggeber: Stadt Lingen

Projektzeitraum: 2014 - 2015

Projektleitung:  Dipl.-Ing. Edzard Hildebrandt

Partner: Dipl.-Ing. und Mediatorin Claudia Schelp, Hannover

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Lingen (Ems) - mit 52.000 Einwohnern - engagiert sich im Klimaschutz bereits mit Projekten im Bereich der energetischen Gebäudesanierung und setzt nun auf eine klimafreundliche Optimierung im Fuß- und Radverkehr. Sie sieht dies als Chance, die ehrgeizigen CO2-Minderungsziele der Politik einzuhalten. Die Förderungspotenziale des Fuß- und Radverkehrs gründen auf die vorhandene Fahrradtradition und die sehr guten strukturellen und topografischen Rahmenbedingungen.

Im Konzept wurden, unter Einbeziehung aller maßgeblichen internen und externen Akteure sowie der interessierten Öffentlichkeit, konkrete Handlungsansätze und Maßnahmenvorschläge für die Verlagerung von motorisiertem Individualverkehr zum Fuß- und Radverkehr geschaffen. Dafür wurden für sieben Handlungsfelder ca. 50 Maßnahmen-Steckbriefe mit Kurzbeschreibungen, Kostenspannen und Wirkungsangaben entwickelt.

 

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Fulda: Konzept Fahrradparken Innenstadt und Schulviertel

Fulda, Bike+Ride-Anlage BahnhofFulda, Fotomontage Abstellanlage

Auftraggeber: Stadt Fulda

Projektzeitraum: 2016

Projektleitung: Dipl.-Geogr. Annika Wittkowski

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Fulda befindet sich auf einem klimafreundlichen Weg zur Bewältigung der innerstädtischen Mobilität, mit Anteilen des Umweltverbundes von insgesamt 53 % und darin des Radverkehr von 10 % (SrV 2013).

Mit einem Konzept zum Fahrradparken in der Innenstadt, am Bahnhof und dem Schulviertel legte die beauftragte PGV Dargel Hildebrandt GbR einen Grundstein zur Verbesserung beim Fahrradparken. Bausteine der Untersuchung waren eine Erfassung des Bestandes hinsichtlich Kapazitäten, Qualitäten und aktueller Nachfrage. Auf dieser Basis wurde ein konkretes Maßnahmenkonzept mit Ergänzungsbedarf, Ausstattungsmerkmalen und finanzieller Förderfähigkeit erarbeitet.

Ergänzt wurde das Konzept durch ergänzende Maßnahmen wie City-Marketing, Empfehlung zu einer kommunalen Fahrradabstellsatzung, vermehrten Serviceangeboten (z. B. Pedelec-Ladeinfrastruktur) und Hinweisen zur ansprechenden Gestaltung und Ausstattung.

 

 

 

 

Kontakt

PGV Dargel Hildebrandt GbR
Adelheidstraße 9b
D-30171 Hannover

Tel:    +49 (0) 511 220601-87
Fax:   +49 (0) 511 220601-990
Mail:   info@pgv-dargel-hildebrandt.de

   

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