Stadt Seelze: Radverkehrskonzept

Klöcknerstraße in Letter Ortsausgang Harenberg

Auftraggeber: Stadt Seelze

Projektzeitraum: 2024 - 2025

Projektleitung: Dipl.-Geogr. Annika Wittkowski

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Seelze hat ca. 34.000 Einwohner und ist direkt nordwestlich der Landeshauptstadt Hannover gelegen. Die PGV Dargel Hildebrandt wurde im Frühjahr 2024 mit der Erarbeitung eines Radverkehrskonzeptes beauftragt. Ziel war, den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr zu erhöhen.

Für die Stadt wurde ein Radverkehrszielnetz entwickelt, welches alle Stadtteile untereinander verbindet. Zudem war die Anbindung aller Stadtteile an die Kernstadt sowie die umliegenden Kommunen wie die Landeshauptstadt Hannover von großer Bedeutung. Eine besondere Herausforderung ergab sich durch vorgegebene Zwangspunkte entlang des Mittelland- und Stichkanals, der B 441 sowie der Eisenbahnstrecke.

Das Radverkehrskonzept enthält umfangreiche Maßnahmenempfehlungen. Diese beinhalten baulich-infrastrukturelle Maßnahmen wie den Neubau von Radverkehrsanlagen, die Sanierung vorhandener Straßen und Wege sowie die Optimierung von Knotenpunkten. Zudem wurden kurzfristig umsetzbare Maßnahmen v. a. im Bereich Beschilderung und Markierung empfohlen. Alle Maßnahmen wurden nach der voraussichtlichen Dauer der Umsetzung sowie nach ihrer Priorität eingestuft. Bereits im Vorfeld waren einige Maßnahmen durch den Ausbau des „Alltagsradverkehrsnetzes“ der Region Hannover an Kreisstraßen vorgegeben. Dies betrifft u. a. die Ortsdurchfahrten in Gümmer und Lohnde sowie die Strecke zwischen Seelze und Letter.

Im Laufe des Konzepts wurde die Fachöffentlichkeit sowie die Bürger:innen in fünf „Runden Tischen Radverkehr“ (zwei davon öffentlich) sowie in einer Online-Beteiligung eingebunden.

Das Radverkehrskonzept wurde am 25.09.2025 durch den Rat der Stadt Seelze beschlossen.

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Stadt Straelen: Radverkehrskonzept

Fußgängerüberweg an der Marienstraße in Straelen Radfahrende zwischen Klosterstraße und Nordwall in Straelen

Auftraggeber: Stadt Straelen

Projektzeitraum: 2024 - 2025

Projektleitung: Dipl.-Geogr. Annika Wittkowski

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Die Stadt Straelen liegt mit ihren ca. 16.500 Einwohnern im Kreis Kleve, direkt an der niederländischen Grenze. Am 23.02.2024 hat sie die PGV Dargel Hildebrandt mit der Aufstellung eines Radverkehrskonzeptes beauftragt.

Um die Ortsteile der Stadt sowie die umliegenden Städte und Gemeinden besser anzubinden, wurden über das neu konzipierte Radverkehrszielnetz 13 radiale Radverkehrsrouten gelegt und mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog versehen. Dieser enthält sowohl baulich-infrastrukturelle Maßnahmen wie z.B. den Neubau von Radverkehrsanlagen wie auch die von Nutzerinnen und Nutzern geforderte Sanierung vorhandener Straßen und Wege. Darüber hinaus werden zukünftig verkehrsberuhigende Straßengestaltungen, Optimierungen von Überquerungs- und Knotenpunkten, die Einrichtung von Fahrradstraßen und der anforderungsgerechte Ausbau des Fahrradparkens zu den gesteckten Zielen beitragen.

Die Fachöffentlichkeit sowie die Bürger:innen wurden mit jeweils drei projektbegleitenden Arbeitskreisen bzw. öffentlichen Bürgerbeteiligungen in die Konzepterstellung eingebunden. Zudem fand im Juni/Juli 2024 eine Online-Beteiligung statt, in der 459 ausgefüllte Fragebögen sowie 286 Einträge in einer Online-Karte übermittelt wurden.

Dem Rat der Stadt Straelen wurde das fertiggestellte Radverkehrskonzept durch den Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Bauen zum Beschluss und zur nachfolgenden Umsetzung empfohlen.

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Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten: Radverkehrskonzept

Servicestation in Hammah Bürgerworkshop

Auftraggeber: Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten

Projektzeitraum: 2024

Projektleitung: Dipl.-Geogr. Annika Wittkowski

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Die Samtgemeinde mit insgesamt ca. 19.000 Einwohner*innen ist ländlich geprägt. Himmelpforten ist die größte Mitgliedsgemeinde mit über 5.000 Einwohner*innen und erfüllt die Funktion eines Grundzentrums. Auch die Gemeinden Hammah und Oldendorf mit jeweils über 3.000 Einwohner*innen stellen zentrale Orte dar.

Die Netzkonzeption erfolgte unter Einbeziehung relevanter Quellen und Ziele und einer Ableitung von Potenzialen für den Radverkehr. In einem rund 200 km langen Prüfnetz wurden der Bestand der Infrastruktur und Mangelpunkte aufgenommen.

Auf Basis von Qualitätsstandards wurde der Handlungsbedarf abgeleitet und ein Maßnahmenkonzept erarbeitet. Dieses beinhaltete u. a. 25 Maßnahmensteckbriefe mit Hinweisen zur konkreten Maßnahmenherleitung und Maßnahmenumsetzung. Weiterhin wurden in Querschnitten und Skizzen die Maßnahmen verdeutlicht. Für alle Maßnahmen erfolgte eine Kostenschätzung und Umsetzungspriorisierung.

Das Konzept wurde durch eine intensive Beteiligung begleitet, die u. a. die Durchführung von zwei Bürgerforen, mehrere Sitzungen eines projektbegleitenden Arbeitskreises und einer Online-Beteiligung umfasste.


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Landkreis Wittmund: Fokuskonzept Mobilität

Radfahrende queren in Friedeburg Radfahrende an der L 5

Auftraggeber: Landkreis Wittmund

Projektzeitraum: 2023 - 2024

Projektleitung: Dipl.-Geogr. Annika Wittkowski

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Der Landkreis Wittmund liegt an der niedersächsischen Nordseeküste. Seine flache Landschaft und hohen touristischen Potenziale vor allem im nördlichen Kreisgebiet sind ideale Voraussetzungen für den Radverkehr.

Im Fokuskonzept Mobilität wurde ein Radverkehrszielnetz mit drei Hierarchiestufen entwickelt. Vor allem die Radvorrangrouten sollen perspektivisch Alltags- und Freizeitverbindungen mit hohen Ausbaustandards darstellen.

Das Maßnahmenprogramm beinhaltete Streckenmaßnahmen wie Netzlückenschlüsse oder die Sanierung von Radwegen und Fahrbahnen. Zudem wurden Punktmaßnahmen wie die Einrichtung von Querungshilfen an Knotenpunkten sowie Seitenwechseln an Ortsein- und ausfahrten empfohlen.

Im Zuge der Konzepterstellung waren die Bürger:innen sowie Tourist:innen in einer Online-Beteiligung mit über 1.000 Rückläufen eingebunden. Auch die Kommunen wurden hinsichtlich ihrer Einschätzung des Radverkehrs und der Radverkehrsförderung befragt. Es fanden ein projektbegleitender Arbeitskreis sowie Zielgruppen-Workshops mit je drei Terminen statt.

Der Kreistag hat das fertiggestellte Fokuskonzept Mobilität am 13. Juni 2024 beschlossen und damit den Startschuss für die Umsetzung der aufgezeigten Maßnahmen gegeben.


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Kreis Dithmarschen: Radverkehrskonzept

Kreis Dithmarschen, Deichweg Kreis Dithmarschen, Radverkehrsanlage zwischen Krumstedt und Nindorf

Auftraggeber: Kreis Dithmarschen

Projektzeitraum: 2022 - 2023

Projektleitung: Dipl.-Ing. Edzard Hildebrandt

Partner: urbanus GbR

Arbeitsfeld: Klimafreundliche Mobilität - Zukunft Radverkehr

Kurzbeschreibung:

Der Kreis Dithmarschen befindet sich an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste und erstreckt sich über ca. 1.400 km². Trotz einer eher geringen Bevölkerungsdichte ist das Radverkehrspotenzial hoch, nicht zuletzt aufgrund der für den Radverkehr ideal flachen Landschaft sowie hoher touristischer Potenziale.

Grundlage des Konzeptes war die Entwicklung eines Radverkehrszielnetzes mit drei Hierarchiestufen. Zudem wurden interkommunale Radverbindungen entwickelt mit dem Ziel, den Alltags- und Pendelradverkehr zwischen den zentralen Orten im Kreis Dithmarschen zu fördern und anforderungsgerechte Verbindungen zu schaffen.

Das Maßnahmenprogramm beinhaltete zum einen Streckenmaßnahmen wie z.B. Netzlückenschlüsse oder die Sanierung von Radwegen und Fahrbahnen. Zum anderen wurden Punktmaßnahmen wie z.B. die Erweiterung und Optimierung des Fahrradparkens sowie die Einrichtung von Querungshilfen an Ortsein- und ausfahrten vorgeschlagen.

Bei der Erstellung des Radverkehrskonzeptes waren auch die Beteiligung der Kommunen sowie der Bürger:innen von hoher Bedeutung. Im Projektverlauf wurden eine Kommunen- sowie eine Online-Bürgerbeteiligung durchgeführt. Weiterhin wurde die Teilhabe über Zielgruppenworkshops und Regionalkonferenzen ermöglicht.

Der Kreis Dithmarschen sowie fünf kreisangehörige Städte, Gemeinden und Ämter sind Mitglied in der kommunalen Arbeitsgemeinschaft „RAD.SH e.V.“, die zum Zweck der Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Schleswig-Holstein gegründet wurde. 


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